Anmeldungen noch bis Ende Juni möglich!

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Durch Umkehr zur Freude finden!

Bischof Jean-Pierre Delville lädt die Christen seiner Diözese vom 15. bis 22. August zu einer Pilgerreise nach Lourdes ein. Das Pilgern ist seit je her ein fester Bestandteil des christlichen Lebens. Der Pilger bricht aus seinem Alltagsleben aus, um aufzubrechen und sich neu zu orientieren.

von Lothar Klinges

Umkehren, sich neu auf Gott ausrichten:  darum machten früher und machen heute die Menschen Pilgergänge und Wallfahrten.  Mit Bus und Flugzeug machen sie sich auf den Weg, um gemeinsam mit älteren und kranken Pilgern eine besondere Lebens- und Glaubenserfahrung zu machen.

Um sich auf den Weg nach Lourdes zu machen, gibt es zwei Möglichkeiten: Die Buspilgerfahrt bietet den Pilgern ein angenehmes Reisen mit dem Bus quer durch Frankreich. Ein abwechslungsreiches Panorama lässt die Pilger die Regionen Frankreichs entdecken. Alle vier Stunden wird eine Stunde Pause eingelegt. Die Flugwallfahrt ist bereits ausgebucht, doch in den Bussen sind noch Plätze frei.

Generationen übergreifend

Unter dem Leitgedanken „Die Freude der Umkehr“ schauen die Gläubigen in diesem Jahr mit der heiligen Bernadette Soubirous auf die Freude, die entsteht, wenn ein Mensch sich neu nach Gott ausrichtet. Dabei geht es vor allen Dingen darum, das Angstmachende und Erdrückende im Leben und im Glauben zu überdenken. Es geht darum, umzudenken und zur Freude zu gelangen. Wir wollen lernen, „größer von Gott und auch größer von uns Menschen zu denken“, sagt Manuela Theodor aus Heuem, die Verantwortliche der Ichtus-Gruppe.

Einige Höhepunkte im Pilgerprogramm finden gemeinsam mit den Pilgern des Bistums und dem Bischof statt. Die meisten Angebote finden aber in der deutschsprachigen Pilgergruppe statt, um so die Feiern und Aktivitäten in der Muttersprache zu erleben. Alle Generationen sind nach Lourdes eingeladen, sowohl junge Familien als auch Ältere und kranken Menschen, die von den Jugendlichen der Ichtusgruppe begleitet werden.

Programm

Zu den klassischen Bestandteilen der Pilgerfahrt gehört der Gottesdienst an der  Erscheinungsgrotte, die eucharistische Prozession sowie die Lichterprozession, der Kreuzweg, der Besuch der Cité St Pierre, die Marienfeier und die Bäder. Der große Unterschied zu anderen Pilgerfahrten (privat oder in kleinen Gruppen) ist das gemeinsame Erleben mit dem Bischof und dem Bistum und die intensive Gemeinschaft der ostbelgischen Pilger im Hotel „Alba“. Mit der Bistumspilgerfahrt kann das Pilgerprogramm intensiver und auch vielfältiger gestaltet werden.

Anmeldungen

Die Kosten für die Busfahrt, eine Reiseversicherung und die Unterbringung (Vollpension) in einem angenehmen Hotel belaufen sich auf: 515 € für Erwachsene, 395 € für Kinder (8-12 Jahre), 335 € für Kinder (4-7 Jahre), 473 € für Dreibettzimmer. Der Einzelzimmerzuschlag beträgt 210 €. Informationen zur Pilgerreise sind erhältlich bei Vroni Freches, Zum Höchst 33A, 4770 Heppenbach, e-Mail: vroni.jacobs@belgacom.net, Tel. 080/340265, nach 19.00 Uhr oder am Wochenende. Dort kann man sich noch bis Ende Juni für die Pilgerfahrt anmelden.

Für die Jugendlichen ab dem 15. Lebensjahr der Ichtusgruppe steht nach vielen Jahren ein neues Hotel zur Verfügung: „Le Beau Site“. Das kleine, reizvolle Hotel ist stolz auf seinen herrlichen Blick auf die Pyrenäen. Zweifellos erleben die Jugendlichen dort viele frohe Stunden miteinander. Die Reisekosten für die Jugendlichen betragen nur 150 €. Die Anmeldungen für die Ichtusgruppe erfolgen bei Manuela Theodor, Tel. 0475/737569, manuela.theodor@bsti.be.

STIMMEN

Aus Fremden werden Freunde

Sich auf den Weg machen, um mit anderen Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein Erlebnis der besonderen Art zu machen, das hat schon viele junge Menschen Ostbelgiens dazu bewegt, mit der Ichtusgruppe nach Lourdes zu fahren. Nicht als Tourist oder Beobachter, sondern als Mitgestalter erfahren sich die Jugendlichen, die mindestens 15 Jahre alt sein sollten. Sie stellen sich in den Dienst älterer und gehbehinderter Menschen, um sie zu fahren und ihnen zu begegnen. Sie geben von ihrer Kraft und erhalten dafür von den Schwachen eine andere Kraft: Dankbarkeit, Freude, Anerkennung, Lob, Freundschaft, Offenheit. Auch untereinander erleben die Jugendlichen Gemeinschaft und Freude. Beeindruckend und interessant in Lourdes ist auch die Anwesenheit Tausender anderer Jugendlichen aus aller Welt, die ähnliche Erlebnisse machen.

Wir befragten einige ostbelgische Jugendliche zu ihren Erfahrungen in Lourdes:

Für mich ist die Pilgerreise nach Lourdes eine wunderbare Erfahrung. Zu aller erst ist die Gemeinschaft, die wir dort erleben, einzigartig. Jeder gehört dazu, man vertraut sich gegenseitig und hat viel Spaß zusammen. Ebenfalls ist es auch schön zu sehen, wie dankbar die älteren Menschen sind, die wir betreuen dürfen. Natürlich ist nicht zuletzt Lourdes, d.h. die Grotte, die Lichterprozession und alles, was dazu gehört, ein einmaliges Erlebnis. Man muss einfach einmal selbst dabei gewesen sein, um zu wissen, was Lourdes wirklich bedeutet.   (Aline T.)

Es ist toll zu sehen, dass sich so viele Jugendliche aus aller Welt bereit erklären, Menschen in Lourdes zu helfen, ihren Glauben zu leben. Das Schönste an dieser Reise ist die Dankbarkeit der Pilger und der Zusammenhalt in der Ichtus-Gruppe – aus fremden Leuten werden während einer Woche gute Freunde. Ich kann jedem nur empfehlen mitzufahren. (Ulrike M.)

Im vergangenen Jahr bin ich zum ersten Mal mit nach Lourdes gefahren und habe viele positive Erinnerungen mitgenommen. Es war schön, mit anzusehen, wie die Jugendlichen von überall her sich um die weniger mobilen Leute kümmerten. Durch Lourdes habe ich viele neue Freunde gefunden, und wir haben viel Spaß zusammen. (Lynn G.)

Als Jugendliche möchte ich vor allem den Pilgern helfen, die nicht mehr so gut laufen können. Da diese Pilger die weiten Strecken zu Fuß und bei den warmen Temperaturen nicht mehr schaffen, fahren wir sie mit blauen Wagen zu den verschiedenen Gottesdiensten, damit sie daran teilnehmen können. Zur Ichtus-Gruppe bin ich durch meine Oma gekommen. Ich bin ihr sehr dankbar, dass sie mir davon erzählt hat und mich dafür begeistern konnte. Es beeindruckt mich immer wieder, dass so viele Menschen mit körperlichen Problemen mitfahren und sich von uns Jugendlichen helfen und fahren lassen, obwohl das ihnen nicht immer leicht fällt. Das Schönste bei so einer Reise ist, dass neue Freundschaften entstehen. Hier sind Personen füreinander da, wenn es dem anderen schlecht geht. Außerdem haben wir eine Menge Spaß unter uns Jugendlichen.  (Anja Z.)

Ich habe schon sechs Mal an der Pilgerfahrt nach Lourdes teilgenommen. Mich beeindruckt immer wieder, dass so viele Menschen aus verschiedenen Nationen  und Kulturen im Pilgerort Lourdes zusammentreffen und vor allem, dass es noch so viele gläubige Menschen gibt. Wenn ich von Lourdes zurückkomme, bin ich immer wieder von Kraft, Gesundheit, Glück und Dank erfüllt. (Ariane L.)

Zur Ichtusgruppe bin ich durch meine Mutter gekommen, als 2009 Werbung im Pfarrbrief gemacht wurde. Meine Mutter meinte damals, dass ich das mal probieren sollte. Anfangs war ich nicht sehr begeistert, doch jetzt bin ich schon zum fünften Mal dabei und will noch einige Jahre mitfahren, weil es mir einfach super gut gefällt, den älteren Menschen zu helfen und mit ihnen zu erzählen. Aber auch die Gruppe tut mir gut, mit der man Jahr für Jahr jede Menge Spaß hat. Am meisten beeindruckt mich, dass jedes Jahr so viele Menschen nach Lourdes pilgern, besonders viele Jugendliche, um den älteren und kranken Menschen einen Dienst zu erweisen. (Nathalie T.)

Fotos Lourdes 2013

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